Außenansicht der Kirche
Außenansicht der Kirche
Kath. Kirchengemeinde St. Rita Berlin
Kath. Kirchengemeinde St. Rita Berlin

Eine Gemeinde im Wandel der Zeiten

Über 80 Jahre wurde die Gemeinde St. Rita von den Augustinern geprägt. Viele Patres und Brüder der Augustiner gaben der Pfarrgemeinde in diesen Jahrzehnten eine besondere spirituelle und seelsorgerische Ausrichtung und sind deshalb bis heute unvergessen.

 

Begonnen hatte alles im Jahr 1929 mit der Errichtung einer Kuratie auf dem Gebiet  und zur Entlastung der großen Pfarrei St. Marien, aus der auf diese Weise unsere Pfarrei hervorging. Den Auftrag zur Errichtung der Kuratie übernahm die deutsche Augustinerprovinz. Die Gründungsurkunde der Kuratie wurde am Fest des hl.Augustinus, den 28. August 1929, durch die Unterschrift des Fürstbischofs von Breslau, Adolf Kardinal Bertram, kirchenaufsichtlich genehmigt.

 

Erster Kuratus der Gemeinde wurde P. Ansgar Noeser, seine Ernennungsurkunde datiert vom 11. Oktober 1929 und trägt die Unterschrift des Bischofs von Meißen, Christian Schreiber, damals auch Administrator von Berlin. Rechtswirksam wurde das Gründungsdekret zum 1. Januar 1930. 

 

Die ersten Jahre in der neu errichteten Kuratie, die damals über das heutige Gemeindegebiet weit hinaus reichte und auch Wittenau umfasste und bis nach Lübars reichte, war alles andere als einfach, gab es doch weder eine eigene Kirche, noch ein Pfarrhaus oder eigene Versammlungsräume. Als Kloster diente den Augustinern zuerst eine Mietwohnung in der Oranienburger Straße in Wittenau.

 

Erst 1935 wurde das Kloster in der General-Woyna-Straße errichtet, das auch ein Pfarrbüro, Jugendräume und einen kleinen Pfarrsaal, den heutigen Augustinusraum, umfasste. Gottesdienste wurden über 23 Jahre lang an drei Stellen  in behelfsmäßigen Räumen gefeiert. Zur "Pfarrkirche" wurde die Kapelle des St. Hedwig-Friedhofs. Außerdem gab es Gottesdienste in der kleinen Kapelle des Kinderheims der schlesischen Marienschwestern in Wittenau und in einer "Laube" in Lübars.

 

Die Pläne, eine eigene Kirche im Zentrum Wittenaus zu errichten, wurden durch den Zweiten Weltkrieg zunichte gemacht. 1946 wurde in einer Baracke gegenüber der Post in Wittenau eine Notkirche eingerichtet. 1947  nahm der damalige Pfarrer, P. Adalbert Merkert, das "Kirchbauprojekt" wieder auf und schon 1951 konnte der Grundstein gelegt  und am 22. Juni 1952 die neue Kirche durch Bischof Wilhelm Weskamm geweiht werden. Finanziert hatte die deutsche Augustinerprovinz den Kirchenbau, das Bistum Berlin verfügte damals nicht über die erforderlichen Mittel. St. Rita war der erste Kirchenneubau in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Über viele Jahrzehnte waren Augustinerpatres Pfarrer der Gemeinde, Kapläne oder mitarbeitende Seelsorger und sorgten für ein reiches spirituelles Leben in den Gruppen und Verbänden, in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Begleitung in schwierigen Lebenssituationen. Eine Kita entstand zuerst in den Räumen an und "unter" der Kirche, seit 2004 in einem modernen Neubau auf dem Gelände direkt neben der Kirche.

 

Im Jahr 2007 wurde der Kircheninnenraum nach einer intensiven Diskussion und unter Mitbeteiligung der Gemeinde einer umfassenden Renovierung und Umgestaltung unterzogen. P. Matthäus Klein, der damalige Pfarrer und der Architekt Peter Lyssy hatten ein Konzept entwickelt, das breite Zustimmung fand. Der Altarraum öffnet sich jetzt zur Gemeinde und so können sich Priester und Gemeinde noch besser als "Gottesvolk" gemeinsam erfahren.

 

Im Jahr 2012 mussten die Augustiner die Pfarrseelsorge in St. Rita  aus personellen Gründen abgeben. Im Kloster leben und wirken aber noch weiterhin zwei Augustinerpatres und halten regelmäßig Gottesdienste in der Pfarrkirche und der Krypta, der St. Rita- Kapelle, und tragen so dazu bei, dass der augustinische Geist in St.Rita lebendig bleibt. Seit 2012 wechselten die Pfarrer der Gemeinde mehrfach, aber immer wurde dafür gesorgt, dass die Gemeinde zu Gottesdiensten zusammenkommen konnte und seelsorgerisch betreut und begleitet wurde. Gleichzeitig wurden das ehrenamtliche Engagement und die Eigeninitiative der Gemeinde und ihrer Gremien, besonders des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes, immer wichtiger. Viele Gemeindemitglieder übernahmen Aufgaben, die zuvor von "Hauptamtlichen" ausgeübt worden waren.

 

Seit dem 1. März 2014 bildet die Pfarrei St. Rita mit den Gemeinden St. Marien (Reinickendorf) und Herz-Jesu-Tegel und seit dem 1. November 2016 auch mit der Gemeinde St. Bernhard (Tegel-Süd) einen Pfarrverbund und "teilt" sich den Pfarrer, den Kaplan und die beiden Gemeindereferentinnen. Seit November begrüßen wir auch Pfarrer Friedrichowicz und Pfarrer Felgner als Pfarrvikare im Pfarrverbund. Damit ist der Weg für eine weitere Zusammenarbeit vorgezeichnet, die in den nächsten Jahren im pastoralen Prozess "Wo Glauben Raum gewinnt" ihre endgültige Gestalt finden wird. St. Rita ist also weiter auf dem Weg: traditionsbewusst und offen für Neues.

Gottesdienste am Wochenende

Sonntag    11.30 Uhr

Samstag   18.30 Uhr (Vorabendmesse)

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:

Mittwoch       15 - 18 Uhr

Donnerstag     9 - 12 Uhr

Freitag            11 - 12 Uhr

 

Tel: (030) 417 49 100

Fax: (030) 417 49 1023

 

E.Mail: pfarrbuero@sankt-rita-berlin.de

Seelsorger

 

Pfarradministrator

Pfarrer Matthias Brühe

Tel.: 944 177 90

Handy: 0178 88 94 222

e-mail: matthias.bruehe@web.de

 

Pfarrvikar

Pfarrer Stefan Friedrichowicz

Tel.: 407 15087

e-mail: st.friedrichowicz@web.de

 

Pfarrvikar

Pfarrer Frank Felgner

Tel.: 265 624-76

e-mail: frank.felgner@erzbistumberlin.de

 

Pfarrvikar

Casimir Nzeh

Tel.:

e-mail: casimir.nzeh@erzbistumberlin.de

 

Gemeindereferentin

Daniela Charest

Handy: 0160 84 70 955

e-mail: daniela.charest@erzbistumberlin.de

 

Gemeindereferentin

Stefanie Wolf

Handy: 0152 052 96 236

e-mail:

stefanie.wolf@erzbistumberlin.de

 

Pastoralassistent

Benedikt Zimmermann

e-mail:

benedikt.zimmermann@erzbistumberlin.de

Tel. 0173 200 81 37

 

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